KIR (Kinnipeetavate, vahistatute, arestialuste ja kriminaalhooldusaluste andmekogu) ist das Gefangenen-/Strafvollzugsregister Estlands — Häftlinge, Verhaftete, Arrestanten und Bewährungsprobanden. Herausgegeben unter dem Justizministerium, betrieben vom RIK. Größter Konsument ist die Gerichtsvollzieher-Kammer; Telia liefert Haft-Telefonie-Daten, Krankenhäuser tauschen Häftlings-Gesundheitsdaten. Hinweis: nicht zu verwechseln mit dem Karistusregister (Vorstrafenregister).
Das KIR umfasst vier Cluster — Register-Abfragen (Haft-/Aufenthaltsstatus), Strafvollzug & Haftdaten, eine Schifffahrts-/Fischerei-Schiene sowie Service-Discovery. Anteile als Tagesdurchschnitt über Dez 2025 – Mai 2026., eine kleine Lizenz-Schicht für Schifffahrt und Fischerei, sowie die Service-Discovery.
Die meistgenutzten Service-Endpunkte quer über alle vier Cluster, als Anfragen pro Tag. Cluster-Pille führt zur Detail-Seite.
| # | Service | Cluster | Aufrufe / Tag | Avg ms |
|---|
Wie verteilen sich die rund 218.000 Abrufe/Tag von den Service-Clustern auf die Konsumenten?
24-Stunden-Verteilung der Anfragen an das Gefangenenregister (KIR).
Was die Aggregat-Daten über das Gefangenenregister (KIR) zeigen.
Top-Konsument ist KPK Tapais (Vollstreckungs-System der Gerichtsvollzieherkammer) mit 248k/Tag — die rechtliche Pfändungs-Pipeline läuft live über X-Road.
Telia Estland fragt 21k/Tag Pfändungs-/Sperrdaten ab — wahrscheinlich für Bonitätsprüfungen vor Vertragsabschluss. Ein Beispiel für Public-Private-Datenfluss.
Zwei Services (VesselInformation, FishermanFisheryLicence) bedienen Schifffahrts- und Fischerei-Lizenz-Abfragen — fachfremd zum Strafregister, aber technisch hier mit aufgehängt.