Die Aadressiandmete süsteem (ADS) ist die zentrale Adress- und Geokoordinaten-Datenbank Estlands, betrieben vom Maa- ja Ruumiamet (Kataster- und Raumordnungsamt). Sie liefert für jede Adresse eine eindeutige ID und die zugehörige Parzelle, das Gebäude und die Geometrie. Größte Konsumenten sind die TEHIK-Gesundheitssysteme (Patientenportal, Digilugu) mit rund 47 % der Last, gefolgt vom Finanzministerium und Geodata-Dienstleistern.
Die ADS-Services gruppieren sich in vier Cluster — räumliche Objektabfragen (Hauptlast), textbasierte Adresssuche, Datenpflege & Feedback sowie Delta-Streams. Anteile als Tagesdurchschnitt über Dez 2025 – Mai 2026. Jedes Cluster hat eine eigene Detail-Seite.
Die meistgenutzten Service-Endpunkte quer über alle vier Cluster, als Anfragen pro Tag. Cluster-Pille führt zur Detail-Seite.
| # | Service | Cluster | Aufrufe / Tag | Avg ms |
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Wie verteilen sich die rund 443.000 Abrufe/Tag von den Service-Clustern auf die 16 größten Konsumenten?
Ungewöhnliches Profil: Tagesplateau plus deutlicher Abend-Peak um 20:00 Uhr — verursacht durch das TEHIK-Patientenportal, in das Bürger nach Feierabend reinschauen und dabei Adressen aufgelöst werden.
Was die Aggregat-Daten über das Adresssystem ADS zeigen.
TEHIK löst über Patientenportal und Digilugu rund 47 % aller ADS-Anfragen aus — fast jede Patientensitzung löst eine Wohnadresse auf. Die zentrale Adress-DB arbeitet damit überwiegend für das Gesundheitswesen.
Untypisch für Behörden-Infrastruktur: ADS hat seinen stärksten Stundenwert nicht am Vormittag, sondern abends — wenn Bürger sich nach Feierabend ins Patientenportal einloggen.
Rund 58 % der Anfragen sind keine Adress-Texteingaben, sondern Geo-Objekt-Lookups (Parzelle, Gebäude, Apartment per ID). ADS ist damit weniger Such-Engine als Geocodierungs-Backend für andere Register.